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Drohne unter 250 g – Lohnt sich eine Mini-Drohne?

Drohnen werden bei Hobbypiloten aller Altersklassen immer beliebter. Dabei gibt es wesentliche Unterschiede und Merkmale, die Du vor dem Kauf beachten solltest. Wir zeigen Dir, was wichtig ist, wenn Du eine Drohne unter 250 g kaufen und fliegen willst.

Gesetzliche Regelungen für Drohnen unter 250 g und drüber

Seit dem 01.07.2019 gelten innerhalb der gesamten EU einheitliche Verordnungen, die den Betrieb sowohl von Drohnen unter 250 g als auch von anderen Drohnen regeln. Mit dem 31.12.2021 wurden diese EU-Vorschriften auch in den jeweiligen Bestimmungen des deutschen Rechts umgesetzt und sind zum 15.06.2021 in Kraft getreten. Dabei gibt es in Deutschland nicht das eine „Drohnen-Gesetz“, welches den Betrieb von Drohnen regelt. Vielmehr sind entsprechende Ergänzungen und Anpassungen sowohl im Luftverkehrsgesetz, in der Luftverkehrsverordnung, Luftverkehr-Zulassungsverordnung sowie der Kostenverordnung der Luftverwaltung vorgenommen worden.

Nach dem nun geltenden EU-Recht werden Drohnen je nach Gewicht, Einsatzort und Einsatzzweck in drei Kategorien eingeteilt:

1. Die offene Kategorie („open category”)

Von Drohnen der offenen Kategorie geht das geringste Risiko aus. Je nachdem, in welche der Klassen die Drohne fällt, sind entsprechende Bedingungen für den Betrieb zu erfüllen. Diese werden unter anderem nach ihrem Gewicht eingeteilt. Eine Drohne unter 250 g fällt in die offene Kategorie, weshalb nahezu keine Beschränkungen und Mindestabstände für ihren Betrieb gelten. Bei Drohnen mit Kamera ist allerdings eine Registrierung notwendig.

2. Die spezielle Kategorie (“specific category”)

Drohnen, welche in die spezielle Kategorie fallen, müssen eine Risikobewertung durch die zuständige Behörde durchlaufen, um eine entsprechende Betriebsgenehmigung zu erhalten. Das Ergebnis dieser Risikobewertung bestimmt Anforderungen, die an den sog. Fernpiloten der entsprechenden Drohne gestellt werden, um diese fliegen zu dürfen.

3. Die zulassungspflichtige Kategorie („certified category“)

Um Drohen der zulassungspflichtigen Kategorie betreiben zu dürfen, sind neben der Zulassung des Luftfahrzeugs auch ein Zeugnis der Betreibergesellschaft sowie eine Fernpiloten-Lizenz erforderlich.

Welche Regeln gelten für eine Drohne unter 250 g?

Eine Drohne unter 250 g unterliegt aufgrund ihres geringen Gewichts und des sich daraus ergebenden geringen Risikos nur geringen Auflagen. Für das Betreiben einer Drohne unter 250 g gilt innerhalb der Europäischen Union:

  • Ein EU-Drohnenführerschein ist nicht notwendig; allerdings muss eine Registrierung erfolgen, wenn die Drohne über eine Kamera verfügt.
  • Es darf in unmittelbarer Nähe von Dritten geflogen werden.
  • Eine Drohnenversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben.
  • Das Fliegen in Städten und Wohngebieten ist erlaubt. Dabei müssen aber regionale Auflagen und eventuelle Flugverbotszonen beachtet werden.
  • Die horizontale Höchstgeschwindigkeit für eine Drohne unter 250 g liegt bei 19 Meter pro Sekunde.
  • Die maximale Flughöhe von 120 Metern darf nicht überschritten werden.
  • Die Drohne darf nur außerhalb der eigenen Sichtweite geflogen werden, wenn eine First-Person-View-Brille verwendet wird.

Regeln für Drohnen unter 250 g in anderen Ländern

Möchtest Du mit Deiner Drohne unter 250 g in einem anderen Land der EU fliegen, so gelten die vorgenannten Bestimmungen der EU-Drohnenverordnung. Doch wie sieht es aus, wenn Du Deine Drohne in den Urlaub in ein Land außerhalb der EU mitnehmen möchtest?

In vielen Ländern gilt eine Drohne unter 250 g als Spielzeug und muss daher weder registriert noch angemeldet werden. Auch für das Fliegen bedarf es meist keines speziellen Drohnenführerscheins. Das gilt zum Beispiel auch für Großbritannien und die USA.

In manchen Ländern benötigst Du zum Fliegen einer Drohne unter 250 g nur eine spezielle Erlaubnis, wenn es sich um eine Drohne mit Kamera handelt und Du damit fotografierst oder Videos aufnimmst. Am besten informierst Du Dich vor dem Abflug in das Land Deiner Wahl über die dort geltenden Bestimmungen zum Fliegen einer Drohne unter 250 g.

Worauf Du bei einer Drohne unter 250 g achten solltest

Damit beim Fliegen der Drohne unter 250 g wirklich Spaß aufkommt, solltest Du vor dem Kauf auch auf die Funktionen der gewünschten Drohne achten. Trotz des geringen Gewichts bieten auch Drohnen unter 250 Gramm eine üppige Ausstattung, die in vielen Fällen derer größerer Modelle kaum in etwas nachsteht. Dazu gehören beispielsweise:

  • Alle möglichen Flugfunktionen für individuelle Flugmanöver
  • Kamera mit bis zu 4K-Auflösung
  • GPS-Unterstützung
  • Große Reichweiten für eine lange Flugzeit
  • Wichtige Sicherheitsfunktionen wie die Return-to-Home-Funktion bei niedrigem Akkustand oder schwachem Signal

Allerdings musst Du bei einer Drohne unter 250 g auch auf einige Funktionen verzichten, welche in schweren Modellen fast schon zum Standard gehören. Nur so kann das geringe Gewicht eingehalten und damit die dafür geltenden gesetzlichen Bestimmungen genutzt werden. Drohnen unter 250 Gramm verfügen daher meist nicht über:

  • Hindernissensoren und aktive Hindernisvermeidung
  • Follow-Me-Funktion
  • ActiveTrack und FokusTrack.

Für wen lohnt sich eine Drohne unter 250 g?

Eine Drohne unter 250 g ist besonders als Drohne für Einsteiger interessant. Zum einen sind die Geräte leicht zu bedienen und auch in der Anschaffung nicht so teuer wie eine Profi-Drohne. Dabei hast Du auch in dieser Gewichtsklasse die Auswahl zwischen Kamera-Drohnen und GPS-Drohnen. Neben den Einsteigermodellen gibt es auch Drohnen für Fortgeschrittene, die mit ihrem Startgewicht die 250-Gramm-Grenze nicht überschreiten.

Vor allem, wenn Du viel unterwegs bist und Deine Drohne an unterschiedlichsten Orten nutzen möchtest, eignet sich eine Drohne unter 250 g. Aufgrund des geringen Gewichts und des kleinen Packmaßes kannst Du sie nahezu überall mit hinnehmen.

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Bei uns von Piecarté kannst Du verschiedene Mini-Drohnen kaufen. Die Vorteile einer leichten Drohne unter 250 g liegen vor allem in den gesetzlichen Bestimmungen zu ihrem Betrieb. So brauchst du keinen Drohnenführerschein für das Fliegen einer solchen Mini-Drohne und auch die Bestimmungen für Flugzonen und Mindestabstände sind recht locker.

Ein weiterer Vorteil des geringen Gewichts ist eine oft längere Flugdauer als bei schwereren Modellen. Mit einem zusätzlichen Akku als nützliches Zubehör kann die Flugzeit schnell verlängert werden, sodass Du noch längeren Flugspaß genießen kannst.

Hast Du noch Fragen zu unseren Drohnen unter 250 g? Dann nimm Kontakt zu uns auf. Unser kompetentes Team berät Dich gerne.